4th International DOM Conference, May 14 -17, 2009 Creating Desired Futures

In this conference it will be explored how design – here not understood as a way of form shaping but as a way of creative thinking different from analysis – may add value in solving complex business problems. Nike, Shell Innovation Research, or IDEO among many other speakers from the field of consulting, academia and research will comment on the relevance of this issue. In the two following two-day workshops the practical implications of the issue for management will be demonstrated. 

BIG PROBLEMS, CHAOS AND COMPLEXITY

Today’s society is excellent in bringing forth ever more or more specific knowledge in various fields. However, paradoxically, the “big” problems constitute particularly at the intersections of the fields. Education, to give an example, is not teaching, law, degree programmes, buildings, or ethics, rather, it is more the convergence of all those entities in a complex system.

Additionally, in the context of today’s firms or organizations a multitude of various kinds of complexities are present. In this regard, it becomes difficult to identify the relationship between cause and effect of problems or the perception of problems becomes blurred due to diverse stakeholders with different agendas and worldviews.

DESIGN AS AN EFFECTICE STRATEGIC ENDEAVOR

For this very reason, big problems necessitate a holistic, integrative problem-solving approach. The classical rational-analytic approach, which cuts a problem in several pieces that subsequently are to be modified piece by piece, is insufficient to bring forth an adequate respectively comprehensive solution.

Design, as a holistic and integrative discipline, is perfectly destined to fulfil the growing strategic need to comprehensively understand and build systems.

Already in late 1960s the importance of design in solving complex problems had been addressed. In this regard, design was not understood in terms of a form shaping activity but rather as a combination of creative and analytical methods for developing and testing reams of alternative solutions for a complex problem. Since recently, this perspective on design gains new relevance in leading management schools such as Stanford or Harvard.

It is precisely this point of departure where the 4th International DOM-Conference sets off. It aims to question, inasmuch the creative-analytical problem-solving approaches applied by architects or designer can support or add value to the formulation, assessment, and solution of all kind of corporate problems.

 

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In dieser Konferenz wird untersucht werden, inwieweit Design – hier nicht verstanden als eine Form generierende Tätigkeit, sondern vielmehr als eine Art des kreativen Denkens unterschiedlich zur Analytik – einen wertvollen Beitrag leisten kann komplexe wirtschaftliche Probleme zu lösen. Nike, Shell Innovation Research oder IDEO werden neben Vertretern aus dem Bereich Unternehmensberatung, Bildung und Forschung dazu Stellung nehmen. Die beiden darauf folgenden zweitägigen Workshops demonstrieren die praktische Anwendbarkeit dieser Ansätze im Kontext der Unternehmensführung.

GROSSE PROBLEME, CHAOS UND KOMPLEXITÄT

Die heutige Gesellschaft erbringt Spitzenleistungen im Streben nach immer mehr und vor allem spezifischerem Know-how in den unterschiedlichen Fachbereichen. Paradoxerweise konstituieren sich heute aber die „großen“ Probleme an der Schnittstelle zu den einzelnen Fachbereichen. Beispielsweise das Bildungswesen; es sind nicht Lehre, Gesetz, Fortbildungsprogramme, Gebäude, Lehrer oder Ethik, sondern vielmehr die Konvergenz all dieser Entitäten in einem komplexen System. 

Hinzu kommt, dass sich im Kontext heutiger Unternehmen oder Organisationen eine Vielzahl von unterschiedlichen Arten von Komplexitäten ableiten lassen. So wird etwa der Zusammenhang von Ursache und Wirkung von Problemen schwer erfassbar oder die Wahrnehmung des Problems aufgrund vielleicht verschiedener Akteurinnen und Akteure erschwert.

DESIGN ALS EFFEKTIVE STRATEGISCHE ANTWORT

Große Probleme bedürfen daher eines umfassenden, ganzheitlichen Lösungsansatzes. Der klassisch rational-analytische Problemlösungsansatz, bei dem das Problem in einzelne Teile zerteilt und danach Stück für Stück untersucht und im Anschluss dann entsprechend modifiziert wird, erweist sich hierbei als eher hinderlich bzw. unzulänglich. 

Design, als eine holistische und nahezu einzige integrative Disziplin, kommt dagegen dem strategischen Bedarf nach einem umfassenden Verständnis von Systemen sowie deren Gestaltung sehr effektiv nach. 

Schon in den späten 1960er-Jahren wurde auf die Bedeutung von Design im Umgang mit komplexen Problemen hingewiesen. Design wurde dabei nicht unmittelbar im Sinne eines formgebenden Prozesses verstanden, sondern vielmehr als kreativ-analytische Methode zur Entwicklung und Testung unzähliger alternativer Lösungen für ein komplexes Problem. Seit ein paar Jahren wird dieser Betrachtung an führenden Management Ausbildungsstätten wie etwa Stanford oder Harvard wieder großer Bedeutung beigemessen. 

Genau hier setzt thematisch die 4. Internationale DOM Konferenz an. Sie stellt zur Debatte, inwieweit kreativ-analytische Lösungsansätze von DesignerInnen und ArchitektInnen helfen können, eine Vielzahl von Problemen in Unternehmen (Strategiebildung etc.) zu formulieren, einzuschätzen oder gar zu lösen vermag.